Startseite
Prüflabor Rostock

Ihr Prüflabor in Rostock heißt Sie herzlich willkommen

Wir sind Ihre Spezialisten für Lebensmittelanalytik und Sicherheitsprüfungen von Medizinprodukten und Arzneimitteln. Lernen Sie uns jetzt kennen.

Biokompatibilitäts-
Prüfung

Lebensmittel-
Analytik

Trinkwasser-
Analysen

Hygiene- &
Umfeldmonitoring

Schulung &
Beratung

Ihr Prüflabor in Rostock

Über BIOSERV

Als unabhängiges, inhabergeführtes Labor ist BIOSERV Analytik und Medizinprodukte seit mehr als 30 Jahren erfolgreich im Markt. Wir unterstützen Sie bei der Sicherung der Qualität Ihrer Produkte.

Unsere umfassenden Labordienstleistungen und fachspezifischen Services überzeugen regionale, nationale und internationale Kunden aus Bereichen der Versorgungs- und Gesundheitswirtschaft, der Lebensmittelindustrie, der handwerklichen Betriebe, der Gastronomie oder des Einzelhandels.

Prüflabor in Rostock
0
Jahre Erfahrung
0
Analysen jährlich
0
Kunden weltweit

Akkreditierungen und Zulassungen unseres Prüflabors

Der Gesetzgeber, Kunden und auch Verbraucher stellen hohe Anforderungen an die Sicherheit von Lebensmitteln, Medizinprodukten und Arzneimitteln. Wir verfügen über Akkreditierung durch die DAkkS  und arbeiten nach den Kriterien der Qualitätssicherungssysteme GLP und GMP. So sichern wir die Umsetzung der regulatorischen Vorgaben bei der Prüfung Ihrer Produkte.

  • ILAC DAkks 2025
  • Unabhängiges GLP Prüflabor und GMP Prüflabor
DAkkS Zertifiziert

Sie wünschen ein Angebot?

Kontaktieren Sie uns jetzt, wir beraten Sie gern zu den möglichen Services und erstellen Ihnen ein persönliches Angebot.

Ihr Prüflabor aus Rostock informiert

Aktuelles

  • Die US-amerikanische FDA hat die sechste Edition der ISO 10993-1:2025 offiziell als anerkannte Konsensnorm aufgenommen. Die neue Ausgabe der zentralen Norm zur biologischen Bewertung von Medizinprodukten beschreibt die „Requirements and general principles governing the biological evaluation of medical devices within a risk management process according to ISO 14971“ und stärkt damit erneut den risikobasierten Ansatz biologischer Sicherheitsbewertungen. Die Norm betrachtet biologische Risiken sowohl aus: den Bestandteilen eines Medizinprodukts, als auch aus den Wechselwirkungen zwischen Produkt und Gewebe. Dabei umfasst die biologische Bewertung den gesamten Produktlebenszyklus – von Entwicklung und Erstbewertung bis hin zu Änderungen während der Nutzung und dem Produkt-Retirement. Gleichzeitig betont die Norm ausdrücklich, dass etablierte und sichere Bestandsprodukte nicht automatisch erneut geprüft werden müssen. Besonders relevant für Hersteller:Die FDA hat die ISO 10993-1:2025 nicht vollständig anerkannt („Partial Recognition“). Damit macht die Behörde deutlich, dass einzelne Inhalte der neuen Norm aus regulatorischer Sicht kritisch bewertet werden oder mit bestehenden FDA-Anforderungen kollidieren. Nicht anerkannt wurden: die Formulierung „consumer products“ in Abschnitt 6.5.11.3, sowie der vollständige Abschnitt 6.9 „Biological risk estimation“. Die FDA begründet dies damit, dass: die Bezugnahme auf Verbraucherprodukte nicht mit bestehenden FDA-Guidances zur Materialbewertung übereinstimmt, und die in Kapitel 6.9 beschriebene biologische Risikoschätzung teilweise im Konflikt mit ISO 14971:2019 steht, welche von der FDA bereits anerkannt ist. Besonders bemerkenswert ist zudem, dass die FDA Hersteller ausdrücklich auffordert, frühzeitig mit den zuständigen Review Offices Kontakt aufzunehmen – insbesondere bei: intermittierendem Kontakt, Bioakkumulation, reasonably foreseeable misuse, sowie der Anwendung der Norm über den gesamten Produktlebenszyklus. Auch die neuen Anforderungen zur Genotoxizitätsbewertung könnten laut FDA nicht vollständig mit bestehenden FDA-Guidances harmonieren. Hersteller sollen daher bereits vor Beginn biologischer Bewertungen regulatorische Abstimmungen vornehmen. Damit sendet die FDA ein klares Signal: Die neue ISO 10993-1:2025 wird zwar als wissenschaftlich und technisch relevant anerkannt, ihre Umsetzung erfordert jedoch weiterhin eine eigenständige regulatorische Interpretation und risikobasierte Begründung. Für europäische Hersteller entsteht gleichzeitig ein erheblicher Zeitdruck. Die neue DIN EN ISO 10993-1:2026-03 ist bereits veröffentlicht und die bisherige DIN EN ISO 10993-1:2021-05 wurde zurückgezogen. Damit gilt die neue Ausgabe bereits heute als aktueller Stand der Technik in Deutschland und Europa. Auch wenn eine formale MDR-Harmonisierung im EU-Amtsblatt derzeit noch aussteht, orientieren sich Benannte Stellen bereits jetzt an der aktuellen Normgeneration. Hersteller können daher praktisch nicht davon ausgehen, biologische Bewertungsstrategien bis 2029 unverändert auf Basis der alten 2018er-Version fortzuführen. Insbesondere für: neue MDR-Zulassungen, Re-Zertifizierungen, Design Changes, technische Dokumentationen, sowie neue Biological Evaluation Reports (BER) wird die Berücksichtigung der ISO 10993-1:2025 bereits ab 2026 zunehmend erwartet. Inhaltlich verstärkt die neue Ausgabe den regulatorischen Trend hin zu einem wissenschaftlich fundierten „Chemistry-first“-Ansatz: Die biologische Sicherheit wird nicht mehr primär über klassische Endpunktprüfungen definiert, sondern über die Gesamtheit aus: chemischer Charakterisierung, toxikologischer Bewertung, Expositionsanalyse, Materialwissen, sowie biologischem Risikomanagement. Besonders relevant werden damit: die Verzahnung von ISO 10993-1, ISO 10993-18, ISO 10993-17 und ISO 14971, die wissenschaftliche Begründung biologischer Bewertungsstrategien, sowie die regulatorische Nachvollziehbarkeit von Risikoakzeptanzentscheidungen. Sie möchten bewerten, welche Auswirkungen die neue ISO 10993-1:2025 konkret auf Ihre Produkte oder laufenden MDR- und FDA-Projekte hat? Kontaktieren Sie unser Expertenteam für eine individuelle [...]
  • Die internationale Norm ISO 10993-1 wurde im November 2025 veröffentlicht und bringt wesentliche Änderungen für die biologische Sicherheitsbewertung von Medizinprodukten mit sich. Die europäische und deutsche Übernahme als DIN EN ISO 10993-1 erfolgte im März 2026. Spätestens ab dem 30.06.2026 gilt die neue Version als Stand der Technik und ist damit im regulatorischen Kontext verbindlich anzuwenden. Im Zentrum der Überarbeitung steht die noch stärkere Verknüpfung der biologischen Bewertung mit dem Risikomanagement gemäß ISO 14971. Die Norm fordert, dass biologische Risiken nicht mehr isoliert betrachtet werden, sondern als integraler Bestandteil eines strukturierten Risikomanagementprozesses. Dies umfasst die Identifikation biologischer Gefährdungen, die Bewertung der Exposition sowie die nachvollziehbare Ableitung und Kontrolle von Risiken einschließlich einer Benefit-Risk-Abwägung. Eine der praxisrelevantesten Änderungen betrifft die Bewertung der Expositionsdauer. Diese erfolgt künftig auf Basis von Kontakttagen und nicht mehr durch die Addition von Stunden oder Minuten. Gleichzeitig wird intermittierende Anwendung systematisch berücksichtigt. Besonders wichtig ist, dass bei potenzieller Bioakkumulation automatisch eine Einstufung als Langzeitexposition erfolgen kann, sofern dies nicht wissenschaftlich begründet ausgeschlossen wird. Diese Anpassungen können direkte Auswirkungen auf die Kategorisierung eines Produkts und damit auf die zu betrachtenden biologischen Effekte haben. Auch die Struktur und Systematik der biologischen Endpunkte wurde überarbeitet. Der Begriff „biological endpoints“ wurde durch „biological effects“ ersetzt, und die bisherigen Tabellen wurden vereinfacht und neu strukturiert. Gleichzeitig gewinnen bestimmte Effekte, wie Genotoxizität und insbesondere Karzinogenität, in weiteren Anwendungsfällen an Bedeutung. Darüber hinaus macht die Norm deutlich, dass nicht alle relevanten biologischen Effekte abschließend in den Tabellen aufgeführt sind. Aspekte wie Immuntoxizität oder Reproduktionstoxizität müssen daher im Einzelfall zusätzlich bewertet werden. Die Anforderungen an die Datenbasis wurden ebenfalls erhöht. Die chemische Charakterisierung und die Qualität der zugrunde liegenden Daten rücken noch stärker in den Fokus. Gleichzeitig werden klare Anforderungen an die Repräsentativität von Prüfmustern sowie an den Nachweis biologischer Äquivalenz gestellt. Insgesamt wird deutlich, dass eine fundierte wissenschaftliche Bewertung zunehmend wichtiger ist als die Durchführung standardisierter Prüfungen ohne klare Fragestellung. Für bereits zugelassene Produkte ergibt sich ein klar definierter Handlungsrahmen. Die Norm verlangt eine systematische Überprüfung bestehender biologischer Bewertungen in Form einer Gap-Analyse. Dabei müssen vorhandene Daten kritisch daraufhin geprüft werden, ob sie weiterhin den aktuellen Anforderungen entsprechen. Sofern sich keine neuen oder zusätzlichen biologischen Effekte ergeben, kann eine dokumentierte Gap-Analyse ausreichend sein. Wenn jedoch aufgrund der neuen Expositionsdefinitionen, einer geänderten Kategorisierung oder eines realistisch betrachteten Fehlgebrauchs zusätzliche Endpunkte relevant werden, ist eine Aktualisierung der biologischen Bewertung zwingend erforderlich. Benannte Stellen werden ab dem 30.06.2026 erwarten, dass entweder die neue Norm vollständig angewendet wurde oder eine belastbare Gap-Analyse vorliegt. Die neue DIN EN ISO 10993-1:2026 macht deutlich, dass biologische Sicherheit kein statischer Nachweis ist, sondern ein kontinuierlicher, datengetriebener Prozess über den gesamten Lebenszyklus eines Medizinprodukts hinweg. Hersteller sind daher gut beraten, ihre bestehenden Bewertungen frühzeitig zu überprüfen und strategisch weiterzuentwickeln. Unser Fazit: Der Aufwand liegt künftig weniger in zusätzlichen Tests als vielmehr in einer fundierten, konsistenten und gut dokumentierten Gesamtbewertung. Genau hier entstehen aktuell die größten Lücken – aber auch die größten Chancen, regulatorische Sicherheit effizient zu erreichen. Sie haben Fragen zur aktuellen Einordnung [...]
  • Im Jahr 2026 treten mehrere relevante Änderungen in Kraft, die die Arbeit von Lebensmittelherstellern und Inverkehrbringern unmittelbar betreffen. Neben neuen und präziseren Kennzeichnungsvorgaben für Honig und treten die neuen Berechnungsregeln für den Nutri-Score in Kraft und die mikrobiologischen Anforderungen an verzehrfertige Lebensmittel, insbesondere im Hinblick auf Listeria monocytogenes, werden deutlich verschärft. Diese Entwicklungen stellen Qualitätsverantwortliche, Produktentwickler und Regulatory-Teams vor die Aufgabe, bestehende Prozesse, Etiketten und HACCP-Konzepte kritisch zu überprüfen und an die aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen anzupassen. Für Honig gelten künftig strengere Herkunftskennzeichnungsvorschriften, die eine detaillierte Auflistung der Ursprungsländer nach Gewichtsanteil vorsehen und damit die Transparenz gegenüber dem Verbraucher erhöhen. Bei Fruchtaufstrichen werden geänderte Mindestfruchtgehalte und angepasste Bezeichnungen relevant, was eine sorgfältige Überprüfung von Rezepturen und Etiketten erforderlich macht. Eine fachliche Überprüfung Kennzeichnung wird damit zu einem zentralen Bestandteil des Compliance-Managements. Im mikrobiologischen Bereich rücken Listerien noch stärker in den Fokus. Durch die neuen, ab Mitte 2026 geltenden EU-Kriterien, werden in verzehrfertigen Produkten, die die Vermehrung dieser Bakterien begünstigen können, strengere Anforderungen an das Vorkommen von Listeria monocytogenes über die gesamte Haltbarkeitsdauer gestellt. Veröffentlicht wurde  die neue Verordnung (EU) 2024/2895 bereits im November 2024, tritt jedoch zum 1. Juli 2026 in Kraft.   Für Betriebe, die beispielsweise Räucherfisch, kühlpflichtige Feinkost oder andere Produkte im Geltungsbereich der gesetzlichen Änderungen  herstellen, bedeutet dies eine Verschärfung der Beurteilungsmaßstäbe und eine potenziell frühere Einstufung als unsicheres Lebensmittel im Falle positiver Befunde. Entsprechend steigt der Stellenwert eines systematischen Listerien-Monitorings, valider Haltbarkeitsstudien und klar dokumentierter Entscheidungswege im Krisen- und Rückrufmanagement. Unser Labor unterstützt Sie dabei, diese Neuerungen rechtssicher und praxisnah umzusetzen. Wir bieten umfassende mikrobiologische Prüfungen inklusive Listerien -Analytik, begleiten Sie bei der Erarbeitung und Aktualisierung belastbarer HACCP-Konzepte und übernehmen die fachliche Kennzeichnungsprüfung Ihrer Produkte – auf Wunsch inklusive Berechnung des Nutri-Score. Durch die Kombination aus Laboranalytik, regulatorischer Expertise und praxiserprobter Beratung erhalten Sie alle Bausteine, um Ihre Produkte und Prozesse rechtzeitig an die neuen Vorgaben anzupassen. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf – wir entwickeln gemeinsam mit Ihnen ein Prüf- und Beratungspaket, das zu Ihrem Sortiment und Ihrem Risikoprofil passt.

FAQ zum Prüflabor BIOSERV in Rostock

Was bedeutet eine Akkreditierung nach DIN 17025 für Prüflabore?

Eine Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025 ist ein international anerkannter Standard, der die Anforderungen an die Kompetenz von Prüflaboren und Kalibrierlaboren festlegt. Diese Norm definiert die allgemeinen Anforderungen, die Labore erfüllen müssen, um sicherzustellen, dass sie technisch kompetent sind und valide Ergebnisse liefern. Dabei werden sowohl Managementanforderungen als auch technische Anforderungen abgedeckt.

Die Managementanforderungen betreffen das Qualitätsmanagementsystem des Labors, einschließlich Dokumentationskontrollen, regelmäßige Überprüfungen und kontinuierliche Verbesserungen. Technische Anforderungen beziehen sich auf die Kompetenz des Personals, die Angemessenheit der Einrichtungen und Umweltbedingungen, die Validierung von Methoden, die Rückverfolgbarkeit der Messungen und die Handhabung von Prüf- und Kalibriergeräten.

Die Akkreditierung nach DIN 17025 bietet mehrere Vorteile. Sie gibt Kunden und Aufsichtsbehörden die Sicherheit, dass die Prüf- und Kalibrierergebnisse zuverlässig und genau sind, da die Norm verlangt, dass alle Prüfungen und Kalibrierungen mit validierten Methoden und unter kontrollierten Bedingungen durchgeführt werden. Darüber hinaus werden die Ergebnisse eines nach DIN 17025 akkreditierten Labors international anerkannt und akzeptiert, was besonders für Unternehmen von Vorteil ist, die auf globalen Märkten tätig sind.

Ein weiterer Vorteil der Akkreditierung liegt in der rechtlichen Konformität. In vielen Branchen sind Unternehmen gesetzlich verpflichtet, ihre Produkte durch akkreditierte Labore prüfen zu lassen, um die Einhaltung von Qualitäts- und Sicherheitsstandards zu gewährleisten.

Die Akkreditierung nach DIN 17025 erfordert, dass das Labor regelmäßig Audits und Bewertungen durch unabhängige Akkreditierungsstellen durchläuft, um sicherzustellen, dass die hohen Standards kontinuierlich eingehalten werden. Dies führt zu einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess im Labor, der die Qualität und Zuverlässigkeit der Dienstleistungen weiter erhöht.

Zusammengefasst ist eine Akkreditierung nach DIN 17025 ein Gütesiegel, das bestätigt, dass ein Labor technisch kompetent ist und präzise, zuverlässige Ergebnisse liefert. Sie bietet Kunden und Aufsichtsbehörden die Gewissheit, dass sie sich auf die Qualität der Prüfungen und Kalibrierungen verlassen können, und stärkt das Vertrauen in die Fähigkeiten des Labors auf internationaler Ebene.

Was ist ein GLP zertifiziertes Prüflabor?

Ein GLP-Prüflabor (Good Laboratory Practice) ist ein Labor, das nach den Prinzipien der Guten Laborpraxis arbeitet, einem Qualitätssystem, das organisatorische Prozesse und Bedingungen für nicht-klinische Gesundheits- und Umweltstudien regelt. Diese Studien sind notwendig, um die Sicherheit von chemischen Substanzen wie Arzneimitteln, Pestiziden, Lebensmittelzusatzstoffen, Kosmetika und anderen Chemikalien zu bewerten.

Ein GLP-Prüflabor stellt sicher, dass die erzeugten Daten zuverlässig und von hoher Qualität sind, was entscheidend für die Beurteilung der Sicherheit und Wirksamkeit von Substanzen ist, die menschlicher Gesundheit und der Umwelt ausgesetzt sind. Diese Labore arbeiten gemäß strengen internationalen GLP-Richtlinien, die von Organisationen wie der OECD (Organisation for Economic Co-operation and Development) festgelegt wurden und oft von nationalen Aufsichtsbehörden übernommen und umgesetzt werden.

In einem GLP-Prüflabor werden standardisierte Verfahren verwendet, um sicherzustellen, dass alle Studien und Tests unter kontrollierten und reproduzierbaren Bedingungen durchgeführt werden. Dies umfasst die Planung der Studien, die Dokumentation aller Schritte und die Archivierung aller Daten und Proben. Die strenge Dokumentation ist ein wesentlicher Bestandteil der GLP-Prinzipien und gewährleistet Transparenz und Nachvollziehbarkeit aller durchgeführten Arbeiten.

Ein GLP-Prüflabor unterliegt regelmäßigen Inspektionen und Audits durch Aufsichtsbehörden, um die Einhaltung der GLP-Richtlinien zu überprüfen. Dies führt zu einer kontinuierlichen Verbesserung der Qualitätsstandards und stellt sicher, dass die Labore die höchsten Anforderungen erfüllen. Für Unternehmen und Institutionen, die GLP-konforme Studien benötigen, bietet ein GLP-Prüflabor die Gewissheit, dass die Studienergebnisse international anerkannt und akzeptiert werden, was besonders wichtig für die Zulassung neuer Produkte und Substanzen auf dem globalen Markt ist.

Zusammengefasst bedeutet ein GLP-Prüflabor, dass es in der Lage ist, nicht-klinische Studien nach den höchsten Qualitäts- und Sicherheitsstandards durchzuführen und sicherzustellen, dass die Daten zuverlässig, reproduzierbar und international anerkannt sind. Dies ist entscheidend für die Entwicklung und Zulassung sicherer und wirksamer Produkte in verschiedenen Industrien.

Was ist ein GMP zertifiziertes Prüflabor?

Ein GMP-Prüflabor (Good Manufacturing Practice) ist eine Einrichtung, die sich auf die Einhaltung der Guten Herstellungspraxis spezialisiert hat. GMP ist ein Qualitätsmanagementsystem, das sicherstellt, dass Produkte, insbesondere in der pharmazeutischen und kosmetischen Industrie, unter kontrollierten Bedingungen hergestellt und geprüft werden. Der Schwerpunkt liegt darauf, dass die Produkte die erforderlichen Qualitätsstandards erfüllen und sicher für den Verbrauch sind.

In einem GMP-Prüflabor wird besonders darauf geachtet, dass alle Aspekte des Produktionsprozesses dokumentiert und überwacht werden, um eine gleichbleibende Qualität zu gewährleisten. Dies umfasst die Validierung von Prozessen, die Sicherstellung der richtigen Handhabung von Materialien und die Schulung des Personals. Das Labor muss strenge Vorschriften und Richtlinien befolgen, um sicherzustellen, dass alle Tests und Prüfungen akkurat sind und die Herstellungsbedingungen konstant überwacht werden.

Die Einhaltung der GMP-Richtlinien wird durch regelmäßige Inspektionen und Audits durch nationale und internationale Aufsichtsbehörden überprüft. Diese Überprüfungen gewährleisten, dass das Labor alle erforderlichen Standards einhält und kontinuierlich verbessert. Für Unternehmen, die ihre Produkte gemäß GMP herstellen, bietet ein GMP-Prüflabor die notwendige Qualitätssicherung, um sicherzustellen, dass ihre Produkte sicher und wirksam sind, und um regulatorische Anforderungen zu erfüllen.

Was zeichnet ein akkreditiertes Prüflabor aus?
Ein akkreditiertes Prüflabor bietet zahlreiche Vorzüge, die sowohl für Unternehmen als auch für Privatpersonen von großem Nutzen sind. Ein entscheidender Vorteil liegt in der hohen Qualität und Zuverlässigkeit der Ergebnisse. Akkreditierte Labore müssen strenge Qualitätsstandards einhalten, die regelmäßig durch unabhängige Akkreditierungsstellen überprüft werden. Dies garantiert präzise und zuverlässige Analysen, was besonders für die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und Qualitätsstandards von großer Bedeutung ist.

Darüber hinaus erfüllen akkreditierte Prüflabore die gesetzlichen Anforderungen, die in vielen Branchen vorgeschrieben sind. Die Akkreditierung nach internationalen Normen wie ISO/IEC 17025 bietet rechtliche Sicherheit und gewährleistet, dass die Prüfungen und Analysen den erforderlichen Standards entsprechen. Dies ist besonders relevant für Unternehmen in der Lebensmittel-, Pharma- und Umweltbranche.

Die Akkreditierung eines Prüflabors schafft auch Vertrauen und Anerkennung bei Behörden, Kunden und Partnern weltweit. Die Ergebnisse und Dienstleistungen eines akkreditierten Labors werden breit akzeptiert, was die Glaubwürdigkeit und Akzeptanz bei Kunden und Aufsichtsbehörden stärkt. Unternehmen können die Ergebnisse dieser Labore in ihren Berichten und Dokumentationen verwenden, was ihre Position und das Vertrauen in ihre Produkte und Dienstleistungen verbessert.

Ein weiterer Vorteil eines akkreditierten Prüflabors ist der Zugang zu modernster Technologie und fortschrittlichen Testmethoden. Um den hohen Anforderungen gerecht zu werden, investieren diese Labore in die besten verfügbaren Technologien, was präzisere und umfassendere Analysen ermöglicht. Dies wiederum führt zu besseren Entscheidungen und Maßnahmen basierend auf den Testergebnissen.

Insgesamt bieten akkreditierte Prüflabore eine Kombination aus hoher Qualität, rechtlicher Sicherheit, breiter Anerkennung und fortschrittlicher Technologie, die sie zu einem unverzichtbaren Partner für Unternehmen und Privatpersonen macht, die auf genaue und verlässliche Prüfungen angewiesen sind.

?

Go to Top